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Acquired Immune Deficiency Syndrome, auch Acquired Immunodeficiency Syndrome (englisch für „erworbenes Immunschwächesyndrom“), zumeist abgekürzt als AIDS oder Aids, ist eine Bezeichnung, die im Jahre 1982 von der US-amerikanischen Seuchenbehörde Centers For Disease Control (CDC) vergeben wurde. Hierbei handelt es sich um einen Oberbegriff, der eine Reihe von spezifischen Erkrankungen zusammenfasst. Die Bezeichnung AIDS löste die Originalbezeichnungen Gay Related Immune Deficiency (GRID) bzw. Gay People's Immuno Defiency Syndrome (GIDS) ab, die bis dahin für die zusammengefassten Krankheitssymptome galten.

Dem Begriff AIDS wird nicht konsistent verwendet, eine weltweit einheitliche Begriffsbestimmung existiert nicht. In Drittländern (speziell: Afrika) gilt beispielsweise seit 1986 die sogenannte Bangui-Definition, wonach als AIDS-Patient diagnostiziert wird, wer unter mehreren unspezifischen klinischen Symptomen leidet. Diese Definition soll 'Fall'-Diagnose und -Meldung aufgrund klinischer Zeichen ohne serologische Tests ermöglichen. In Industrienationen gilt als AIDS-Patient, wer mit einem HIV-Test positiv getestet wurde und zugleich unter einer der mannigfaltigen AIDS-Indikator-Krankheiten leidet.

Laut der Definition der US-Behörde CDC (center for disease Control) werden Personen als AIDS-Patienten eingestuft, deren CD4-Helferzellen ... auch wenn man im sogenannten HIV-Test negativ getestet wurde.

Einige AIDS-Kritiker bezeichnen AIDS aufgrund der Krankheitsursachen als Acquired Immune Dysbalance Syndrom.

Offiziell wurden einige Krankheitsfälle homosexueller Männer in den USA zum Auslöser der AIDS-Ära, von denen erstmals im Juni und Juli 1981 berichtet wurde.[1] (EDIT: REF.2 von eigenem Server)

Diese sogenannten AIDS-Indikator-Krankheiten waren jedoch keineswegs neu, sondern schon lange Zeit zuvor klinisch relevant und medizinisch bekannt.

Auf einer US-Pressekonferenz am 23.April 1984 wurde ein angebliches Retrovirus namens HTLV-III zur "wahrscheinlichen Ursache von AIDS" erklärt. (Ref) Innerhalb von 2 Jahren wurde das vermutete Virus umbenannt in Human Immunodeficiency Virus (HIV) und vom größten Teil der weltweiten wissenschaftlichen und medizinischen Gemeinschaft als Ursache von AIDS akzeptiert.

Seit 1984 werden nahezu alle Forschungsgelder für Wissenschaft und Behandlung in die "HIV ist die Ursache von AIDS-Hypothese" investiert, trotz überwältigender Gegenargumente. Diese Hypothese hat nicht nur darin versagt, akurate Vorhersagen zu treffen und plausible Erklärungen für beobachtete Daten zu liefern, sondern resultierte ebenso in Fehldiagnosen, psychologischem Terror, toxischen Behandlungsmethoden, Menschenrechtsverletzungen und der Verschwendung öffentlicher Gelder.

Es stellte sich heraus, das bis dato keine einzige wissenschaftliche Arbeit existiert, die zumindest die Grundlage der Staatsdoktrin HIV erzeugt AIDS durch Zerstörung der T-Helferzellen des Immunsystems nachweist. In der Tat herrscht Ratlosigkeit darüber WIE das Immunsystem durch HIV geschädigt wird. Diese Tatsachen werden jedoch nicht etwa als Erschütterung der These angesehen, sondern als mysteriöses Rätsel, welches es noch zu lösen gilt.

Eine wachsende Anzahl von AIDS-Dissidenten auf der ganzen Welt stellt nicht nur die Grundlagen der Mainstream-AIDS-Forschung, -Diagnose und -Behandlung schon seit über 20 Jahren in Frage, sondern kann darüberhinaus schlüssige Alternativtheorien zur Entstehung der zugrunde liegenden Krankheiten liefern.

Bislang ist es den AIDS-Rethinkern jedoch leider kaum gelungen, die begründeten Zweifel an der vorherrschenden Lehrmeinung in den einschlägigen Wissenschaftsjournalen zu veröffentlichen, da diese fest in der Hand der orthodoxen Schulmedizin liegen, die keine von ihrer Meinung abweichenden Sichtweisen duldet und jegliche Diskussionen mit den AIDS-Kritikern von vornherein ausschließt. Zudem kommt hier auch die starke Lobby der Pharmaindustrie zum Tragen, welche mit den AIDS-Medikamenten und dem HIV-Test Milliardenumsätze generiert. Auch die Massenmedien sind bislang nur äußerst selten auf den Kritikerzug aufgesprungen. Berichtet wird fast ausschließlich die auf Angsterzeugung und Panikmache basierende Propaganda des AIDS-Establishment mit der "durch Blut und Sex auf jedermann übertragbaren Massenseuche"

Lediglich einige Nischenmagazine wie z.B. "Raum & Zeit" stehen der AIDS-Kritik offen gegenüber und publizieren entsprechende Sichtweisen.

Es existieren eine Reihe von aidskritischen Filmdokumentationen, von denen jedoch die wenigsten jemals zu einer sehr späten Nachtzeit auf Rand-Fernsehsendern ausgestrahlt wurden.

Den Hauptverbreitungskanal der aids-kritischen Meinungsbildung stellt die Veröffentlichung von aidskritischer Fachliteratur in Buchform sowie - seit Beginn des Internetzeitalters - ein Netzwerk von aidskritischen Webseiten dar.

Es existiert weltweit eine breite Front der Ablehnung und des Hasses gegen AIDS-Kritiker. Da die öffentliche Meinung vornehmlich von den Massenmedien gesteuert und somit auch manipuliert werden kann, ist die Weltbevölkerung durch die seit Anbeginn der AIDS-Ära einseitige Berichterstattung medial angeheitzt. Hierbei werden wissenschaftliche Erkenntnisse stets als gesicherter dargestellt, als sie eigentlich sind. AIDS-Dissidenten werden fälschlicherweise auch als AIDS-Leugner bezeichnet und mit den sogenannten Holocaust-Leugnern gleichgesetzt. Diese Bezeichnungen sind jedoch rational nicht zu erfassen, da kein AIDS-Dissident die Schwächung des Immunsystems leugnet. Es werden lediglich andere Krankheitsursachen als Auslöser gesehen und somit auch eine angebliche Übertragung des hypothetischen HIV von Mensch zu Mensch angezweifelt. Ebenso halten AIDS-Rethinker die schulmedizinischen Krankheitstherapien mittels einer Reihe von immunotoxischen AIDS-Medikamenten für kontraindiziert.

Wegen deren alternativen Sichtweisen und einem entsprechenden Willen zur öffentlichen Aufklärung wird den AIDS-Kritikern stets vorgeworfen, den Tod von Millionen Menschen zu verursachen oder billigend in Kauf zu nehmen, indem unterstellt wird, man würde durch Verharmlosung der "verheerendsten Epidemie der Menschheitsgeschichte" oder des Anzweifelns der Wirksamkeit der AIDS-Medikamente die Öffentlichkeit zu einem risikoreichen Verhalten anleiten.

Hierbei wird allerdings übersehen, dass jeder Mensch für sich selbst die Verantwortung trägt, diese jedoch nur sinnvoll wahrnehmen kann, wenn ihm sämtliche Informationen zu einem Sachverhalt unzensiert zur Verfügung stehen und nicht nur die medial-einseitig dargestellte und dogmatische Meinung einer Mehrheit, die den einzelnen Menschen für unfähig hält, nach Abwägung des Für und Wider, sinnvolle Entscheidungen zu seinem gesundheitlichen Wohl treffen zu können.


Geschichte Bearbeiten

1981 beschrieb Michael Gottlieb in der am 5. Juni erschienenen Ausgabe des Morbidity and Mortality Weekly Report, einem wöchentlichen Bulletin der US-Gesundheitsbehörde CDC, eine Häufung einer seltenen Form der Lungenentzündung. Diese wird durch den Pilz Pneumocystis jirovecii ausgelöst. Diese auch PCP genannte Lungenentzündung durch Pilze war im Vorfeld bereits bestens bekannt bei Babys mit angeborenem Immundefekt und Erwachsenen, die mit immunsuppressiven oder -schädigenden Medikamenten behandelt wurden.

Gottlieb stellte diese Erkrankung zunächst bei fünf homosexuellen Männern in Los Angeles fest.[1]

Zudem litten diese Patienten an Candida-Pilzinfektionen der Schleimhäute und wiesen eine extrem verminderte Anzahl und Stimulierbarkeit der T-Helferzellen auf.

Weder kannten sich die Patienten noch gab es gemeinsame sexuelle Kontakte. Aber etwas viel Bedeutenderes ging aus dem Bericht hervor: Alle fünf berichteten den Gebrauch von Inhalationsdrogen, einer zusätzlich von intravenösem Drogenkonsum. Dies wird aber in dem Report nur nebenbei erwähnt. Stattdessen zeigt man sich ratlos und spekuliert schon zu diesem Zeitpunkt über sexuell-erworbene Krankheiten.



Ähnliche Berichte aus anderen US-amerikanischen Städten folgten. Zudem wurden verstärkt auch andere opportunistische Erkrankungen – etwa Kaposi-Sarkome – festgestellt, die überwiegend Patienten mit geschwächtem Immunsystem befallen.[2]

Schon früh wurde eine erworbene Immunschwächeerkrankung als wahrscheinliche Ursache in Betracht gezogen. Im Juni 1982 wurde eine, anfänglich als Gay Related Immune Deficiency (GRID) oder Gay People's Immuno Defiency Syndrome (GIDS) bezeichnete, sexuell übertragene Krankheit vermutet.[3] Weitere epidemiologische Untersuchungen in den USA zeigten jedoch, dass die Krankheit auch unter Hämophilen[4], Empfängern von Blut (z. B. durch Bluttransfusionen) und heterosexuellen Drogenabhängigen auftrat, was neben sexueller auch eine parenterale Übertragung nahelegt. Aus diesem Grund wurde die Krankheit ab August 1982 unter ihrem neuen Namen „AIDS“ bzw. im französischen Sprachraum „Syndrome d’Immuno-Déficience Acquise“ (SIDA) referenziert.

In Deutschland wurde die Krankheit erstmalig 1982 bei einem Patienten aus Frankfurt am Main diagnostiziert.

1983 isolierte eine französische Forschergruppe um Luc Montagnier ein zuvor unbekanntes Retrovirus, das Lymphadenopathie-Virus (LAV), das sie als Ursache für AIDS vermuteten. Eine kausale Beziehung zwischen dem Virus und der Immunschwächeerkrankung wurde kurze Zeit später behauptet. Im selben Jahr wurde in Berlin die AIDS-Hilfe gegründet. 1984 wurde im US-Krebsinstitut ein bei AIDS-Patienten entdecktes Virus Human T-cell Lymphotropic Virus-III (HTLV-III) genannt. Im März 1985 stellte sich aufgrund weiterer Berichte zu LAV und HTLV-III heraus, dass diese identisch sind. 1985 erhielt Robert Gallo das US-Patent für den ersten ELISA-Antikörper-Test, der von der US-Zulassungsbehörde zugelassen wurde. Im gleichen Jahr fand in Atlanta (USA) die erste Welt-AIDS-Konferenz statt.

Im Jahr 1986 wurde für das Virus der Name Humanes Immunschwächevirus (HIV) etabliert. Ein Jahr später, 1987, wurde mit AZT (Retrovir) das erste Therapeutikum zugelassen. Im Jahr 1988 wurde von der WHO der 1. Dezember zum Welt-AIDS-Tag erklärt. 1989 wurde bei HIV-Patienten die Pentamidin-Inhalation zur Prophylaxe der Pneumocystis-Pneumonie eingeführt.

Belege Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 „Epidemiologic Notes and Reports: Pneumocystis Pneumonia --- Los Angeles.“, Morbidity and Mortality Weekly Report, 5. Juni 1981 / 30(21);1-3
  2. „Epidemiologic Notes and Reports Update on Kaposi's Sarcoma and Opportunistic Infections in Previously Healthy Persons -- United States“, Morbidity and Mortality Weekly Report, 11. Juni 1982 / 31(22);294,300-1
  3. „A Cluster of Kaposi's Sarcoma and Pneumocystis carinii Pneumonia among Homosexual Male Residents of Los Angeles and range Counties, California“, Morbidity and Mortality Weekly Report, 18. Juni 1982 / 31(23);305-7
  4. „Epidemiologic Notes and Reports Pneumocystis carinii Pneumonia among Persons with Hemophilia A“, Morbidity and Mortality Weekly Report, 16. Juli 1982 / 31(27);365-7

Weblinks Bearbeiten

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